Lanikas Traumwelt
Lanikas Traumwelt
Montag, 11. Dezember 2017
Nachtschatten
Ich liege nachts wach und kann nicht schlafen,denn plötzlich brechen alle Gedanken, alle Fragen und Zweifel und Ängste über mir ein. Schatten, die sich um mich legen und mir so oft die Luft zum Atmen nehmen.

Ich habe keine Ahnung wie meine Zukunft aussehen wird. Kann mir nicht annähernd vorstellen, wie sie verlaufen könnte. Selbst Dinge, wie ein Studium, ein Job oder eine eigene Wohnung - Dinge die in sehr naher Zukunft liegen, sind für mich unmöglich vorstellbar. Wenn ich es versuche, dan tun sich mir so viele verschiedene Wege auf und ich werde verrückt dabei, nicht zu wissen welcher Weg meiner sein wird.
Werde ich Familie haben? Genug Geld um meine Träume verwirklichen zu können? Einen Job, der mir Freude bereitet? Werde ich ein Haus mit Garten, Kindern, die darin spielen und einem liebevollen Mann haben? Eine Familie, die bis zum Ende bleibt?
Oder werde ich lange allein bleiben und im Elend enden - versunken in einem Meer voller Träume... Wie wird es mit meinen jetzigen Freunden aussehen? Wie lange bleibt mir noch Zeit mit meiner Familie?

Doch ich denke auch über noch weiter entefernte Dinge nach. Dinge, über die man nicht nachdenken sollte. Der Tod. Ich habe schreckliche Angst davor. Die Vorstellung einfach nicht mehr da zu sein, nicht mehr zu existieren, zu handeln, zu atmen, zu denken zu fühlen. Es bescherrt mir unruhige Nächte. Und dazu diese Ungewissheit. Diese schrecklich schreckliche Ungewissheit; was wird danach sein? Gibt es ein danach?
Manchmal wäre ich gerne gläubig, damit ich mir einreden kann, dass ich nach dem Tod nicht wirklich tot bin. Dass ich einfach in eine andere Welt Reise. Aber wer weiß schon, was danach ist...

Es gibt so viele Dinge, die ich noch erfahren muss. Sie viele Dinge über die ich mir verzweifelt den Kopf zerbreche. Es bringt mich nicht weiter, macht mich nur verrückt. Doch die Gedanken fließen beständif weiter, wie ein kleiner Bach, der Bald zum Fluss wird um dann in einem unendlichen See zu enden - Es hört nicht auf.
Mein Kopf ist so voll und schwer und ich stecke fest, während die Zeit an mir vorbei rast. Ich komme einfach nicht voran.

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Sonntag, 29. Oktober 2017
Hippie-Künstler-Getümmel
Gestern Abend ist wie ein Traum. Nicht im Sinne von 'schön' oder so, sondern so richtig wie im Traum. Verrückt, seltsam, unglaublich.

Eine Freundin von mir hatte mich auf eine Feier eingeladen, bei der sie selbst nicht genau wusste, was dort so abgeht. Was wir wussten war, dass es irgendeine Eröffnungsfeier in einem alten Schlachthof war. Klingt schon komisch? War es auch. Hinter dem Gebäude war ein großer Hof auf dem eine riesige Wand aus Boxen aufgestellt war. Junge Menschen tanzten mit seltsamen Bewegungen zu den drönenden Bässen von einer Mischung aus Reggae und Techno. Überall verteilt wahren einzelne Menschengruppen, umgeben von Mauern mit Graffitis. Im Gebäude selbst waren Ausstellungen passend zum Schlachthofthema: Waschbecken mit rot eingefärbtem Wasser, Drucke, Skulpturen, Karikaturen und so weiter. Außerdem gab es drinnen eine kleine Skaterbahn und diverse andere Räume. Überall roch es stark nach Gras und Alkohol so dass man selbst wohl nichts von all dem mehr brauchte. Die Stimmung war genau so, wie man sich das bei Künstler/Studentenpartys vorstellt. Beschreiben kann man es nicht so richtig. Man muss es mögen oder am Besten die selben Einstellungen und Gedankengänge haben.
Obwohl das alles nicht so unser Ding war, haben wir versucht uns darauf einzulassen und stellten uns zu der größer werdenden Masse, die ihre wirren Tanzebewegungen durchführten. Durch meinen ganzen Körper vibrierten die Bässe und um mich rum wurde alles ein bisschen weniger. Ich versuchte die Bewegungen der anderen nachzuahmen und irgendwann fand ich so etwas wie einen Rhythmus. Aber ich schätze mal, um komplett alles um sich herum zu vergessen und sich nur noch auf sich und die Musik zu konzentrieren, brauchte man entweder Gras oder Alkohol und auch hier ist beides nicht so mein Ding. Immerhin hatte ich es geschafft mich selbst so in Trance zu schaukeln (tanzen konnte man es nicht nennen), dass ich leicht benebelt und müde wurde.
Dann gab es noch eine "Aufführung". Ich setze dieses Wort mal in Anführungszeichen, denn was genau es war, kann ich euch nicht sagen. Ein wirres Irgendwas aus weiteren seltsamen Tanzbewegungen, verzerrtem Gesang, Show und Lichteffekten. Es führte ernsthaft dazu, dass ich mich fragte, ob ich alles nur träumte. Dass ich, als wir schlafen gingen, noch eine Vortsetzung des Abends träumte, verstärkte diese Frage nur noch mehr.
Naja, das war alles ziemlich...interessant, um es mal so auszudrücken. Meine Freundin und ich sind ziemlich früh wieder heim, weil wir super müde waren. Wer weiß was da alles in der Luft rumgeflogen ist... :D
Mein einzig klarer Augenblick war folgender: Draußen waren an einer Wand entlang mehrere Kisten und Tische aufgestellt, in denen Klamotten, Bücher und allerlei anderer Krimskrams rumlag, den man sich einfach mitnehmen konnte. Und da habe ich eine Kiste mit lauter alten Büchern entdeckt. Das älteste war von 1917! Wer stellt sowas bei Kälte, Wind und Regen einfach raus?? Wer verschenkt sowas??? Nie im leben würde ich das machen, dafür wären mir diese Bücher viel zu wertvoll. Sowohl vom Inhalt als auch vom äußerlichen. In einem Buch von 1925 stand noch Handschriftlich die Widmung "Für meine liebe Mutter". Diese Bücher haben den zweiten Weltkrieg und die Bücherverbrennung 1933 überstanden und irgendjemand stellt sie einfach in den Dreck. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie geschockt ich war.

Aber gut, ich hoffe ihr hattet bis jetzt ein schönes Wochenende und ich wünsche euch noch einen gemütlichen Sonntag!

Liebe Grüße
Lanika♥

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Samstag, 28. Oktober 2017
Zeitreisen und Liebesdrama
Es gab da mal einen Jungen. Gestern schrieb er mich an und meine ganze Welt geriet ins Chaos.

Lasst mich euch die Geschichte erzählen, die ich im Ganzen wohl nur einer Person jemals erzählt habe.
Zunächst ein mal ist das, was ich jetzt erzähle für viele Menschen nicht vorstellbar. Die meisten stempeln es ab und bleiben dabei, nehmen kein neues Blatt und überdenken es.
Damit ihr euch jetzt nicht was-weiß-ich denkt, sage ich euch kurz worum es geht: Inernetliebe.
Es war vor 3-4 Jahren als eine Freundin von mir mich in eine Gruppe bei WhatsApp einfügte, in der lauter Menschen von einer Internetplattform schrieben. Ich fand das cool, denn so konnte man irgendwie neue Leute kennenlernen und da keiner einen kannte, konnte man aus sich eine ganz neue Person machen. Es war lustig und hat wirklich irgendwie spaß gemacht. Ich war selbstbewusst und schlagfertig. Beim Schreiben, besonders mit Fremden, ist das auch alles viel leichter.
Jedenfalls schrieb mich dann einer der Jungs privat an und am Anfang war es mehr rumgeplänkel und sogar ein bisschen zickerei. Aber irgendwie wurde daraus ein bisschen mehr, so dass wir 1-2 Jahre jeden Tag schrieben. Wir haben uns gegenseitig all unsere Probleme erzählt, versucht zu helfen, uns gegenseitig aufgebaut, rumgealbert und so weiter. Es passte fast alles, nur die Entfernung nicht, dass wir zu jung waren und er außerdem mit einem Teil seines Kopfes noch immer bei seiner Ex-Freundin war. Diese war eine der großen Probleme, bei denen ich oft versuchte ihn aufzubauen.
Alles war so unnormal normal und ich habe mich verliebt, weil ich etwas haben wollte, was ich nicht haben konnte und weil alles so unglaublich schön war. Ich hatte das Gefühl jemand interessiert sich für mich, ich hatte Schmetterlinge im Bauch und ein Lächeln auf den Lippen, wenn ich morgens aufstand und abends wieder ins Bett ging. Er war mir wichtig. Wirklich wichtig. Einmal sagte er, dass ich das einzige Mädchen bin mit dem er schreibt, mal abgesehen von seiner besten Freundin. Und das bedeutete mir viel.
Trotz allem und trotz vielen Versicherungen wusste ich, dass wir uns wohl nie wirklich treffen würden, doch die Hoffnung war da. Viel zu stark. Und dann, irgendwann, wurde das Schreiben immer weniger. Irgendwas hatte sich verändert und ich hatte plötzlich nur noch das Gefühl zu nerven, nicht mehr wichtig zu sein. Kurz bevor das passierte, hatte ich ihm ein Bild gemalt und einen Brief geschrieben und er fand es so süß und er meinte, dass seine Mutter es auch süß fand. Seine Mutter! Sie wusste von mir. Wusste, dass ich, eine Person hunderte Kilometer entfernt, existierte.
An seinem Geburtstag schickte ich ihm noch ein Bild mit noch einem Brief. Ich dachte er würde sich über die Überraschung freuen, aber stattdessen wurde mir ein Eimer Desinteresse über den Kopf geschüttet. Vielleicht nahm ich auch einfach alles viel zu ernst. Zu dieser Zeit habe ich mir noch mehr über alles den Kopf zerbrochen als heute.
Ich war enttäuscht und zerstört und am Boden und er schrieb nur noch selten, antwortete selten, antwortete anders. Und ich wusste nicht warum, aber ich wusste, dass ich verletzt war. Sehr. Und irgendwann schrieb auch ich nur noch selten. Schrieb Müll. Schrieb nach einem Jahr einen Scheiß zusammen und tat so, als ob die Nachricht an jemand anderen gehen sollte. Es war peinlich, ich weiß. Aber ich wollte doch nicht so einfach aufgeben. Verändern tat sich nichts. Zwei Jahre hat es gedauert, bis ich über ihn hinweg war. In der Zeit habe ich mich regelmäßig in den Schlaf geheult. Er hatte mich in die Höhe geworfen und mich fallen lassen. Das letzte Mal, dass ich Abends geheult hatte, war schlimm. Ich war so wütend und traurig und alles. Wirklich alles aufeinmal. Erst da brachte ich es über mich seine Nummer zu löschen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie scheiße es mir ging und ganz besonders an diesem Abend.

Jetzt sind über 3 Jahre rum. 3 Jahre und ich war sicher, dass er nur noch eine Erinnernung ist. Eine Erinnerung bei der ich lächeln musste. Glücklich und traurig zugleich. Ich habe alte Bilder gefunden, alte Screenshots von unseren Chats und icih musste dabei lächeln. Das wars. Ich war über ihn hinweg. Natürlich war ich das.
Und gestern, schrieb er mich an. Schickte mir ein Bild von meinen Briefen und Bildern, dich ich ihm geschickt hatte. Und plötzlich kam alles hoch. Einfach alles. Es brachte mich völlig aus dem Konzept, schmiss mich aus der Bahn. Und jetzt stellt euch ein rotes Banner vor, was durch meinen Kopf zieht. In Dauerschleife. Und darauf steht in dicken, blinkenden Buchstaben "WARUM?!".
Warum jetzt? Warum das alles? Warum überhaupt? Warum schickt er mir das aber schreibt nicht weiter? Hätte er das nicht einfach lassen können? Gibt es einen Grund? Warum wirft mich das so aus der Bahn? WAARUUM???!!!!

Ich fühle mich zurückversetzt. Fühle mich wie 14/15. Fühle mich hilflos. Fühle mich voller Gefühle. Fühle mich leer.
Ich bin verwirrt.
Ver
wirrt...

Lanika

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Samstag, 14. Oktober 2017
Bilder beschreiben-Ein Beitrag für Kasgra
Ich sitze an meinem Lieblingsplatz. Eine Bank auf einem kleinen Berg.
Hier laufen selten Leute lang, aber es sind wohl oft Menschen hier denn der Mülleimer rechts neben mir ist randvoll.
Ich schaue mich um und überall ist Natur. Alles leuchtet in bunten Farben, denn es ist meine Lieblingsjahreszeit. Auf den weiten Wiesen um mich steht noch immer alles in einem satten grün und vereinzelt blinken gelbe Blumen hervor. Ein paar Schmetterlinge fliegen an mir vorbei. Neben mir sitzt der Hund meiner Oma. Ich habe kein Buch dabei, denn viel zu sehr fesselt mich der Blick in die Ferne. Von hier aus kann man sehr weit sehen und die Häuser des nächsten Dorfes sind wie kleine Spielzeugfiguren.
Es ist Mittag und die Sonne steht direkt über mir. Der Himmel ist strahlen blau und mit weißen Wattewolken verziert.
Um das Tal, in das ich hinabschauen kann, stehen vereinzelt kleine und große Wälder.
Ich bin nicht weit weg vom Dorf, aber außer dem Rauschen des Windes, die zwitschernden Vögel und dem leisen stetigen Brummen eines Traktors ist nichts zu hören. Ich liebe diesen Platz, weil er frei und offen und doch privat und ruhig ist.

Ich könnte ein Bild machen, aber die eigene Fantasie ist dann doch ein Stück schöner, oder?

Nun gut, der Hund will weiter...
Ich hoffe, ich konnte meinen Lieblingsplatz gut beschreiben und wünsche euch noch ein wunderschönes Wochenende. (:

Liebe Grüße
Lanika

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Samstag, 7. Oktober 2017
Erwartungen
Erwarte niemals zu viel. Oder habe am Besten gar keine Erwartungen. Das ersparrt ganz viel Enttäuschung. Und wenn es am Ende schön ist, ist die Freude vielleicht sogar größer.

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Samstag, 30. September 2017
Merke!
Gib niemals deine Nummer weiter, nimm selbst die Nummer an. So hast du die Chance noch abzublocken in dem du nicht schreibst.

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Dienstag, 5. September 2017
Umarmungen
Heute wurde mir gesagt, dass ich gut umarmen kann.
Eine Freundin sagt immer zu mir, dass sie meine Umarmungen liebt.
Aber warum? Was macht denn eine 'gute' Umarmung aus? Beziehungsweise, wann ist denn eine Umarmung gut oder schön?

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Donnerstag, 31. August 2017
"Steine" -Poetry
Manchmal möchte ich ein Stein sein.
Nichts fühlen
Nichts denken
Nichts sein
Nichts.

Du wirst rumgeschubst und angeschriehen
Belogen, betrogen
Bekämpft, gekratzt, gebissen, geschlagen, getreten, zertreten, bespuckt, weggeworfen!
NICHTS
ICH WILL NICHTS SEIN!
Ich will ein Stein sein.
Will nichts fühlen, nichts schmecken, nichts riechen, nichts denken.

Egal wie klein ein Stein gerieben wird. Und wenn er schließlich Staub ist:
Da ist sonst nichts. Und dieses nichts will ich.
Ich will es so sehr.
Will es haben, will es trinken, in mich aufsaugen.
Will es in meinem Herzen versenken.

Ich will das Nichts in meinem Herzen,
meiner Seele,
meinem Kopf.
Erst dann kann man glücklich sein. Erst dann kann ich glücklich sein. Denn so kommt nichts an mich heran.
Niemand
Und erstrecht nicht DU

Was ist schon ein Stein in dieser Welt
So unbedeutend.
Unbedeutenden Dingen schenkt man keine Aufmerksamkeit. Und ohne Aufmerksamkeit verschwindet man im Nichts.
Und im Nichts da ist nichts.
Keine Emotion, kein Gefühl, kein Gedanke.
Nur die unendlich tiefe Leere.

Manchmal möchte ich ein Stein sein.

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Dienstag, 29. August 2017
Graffiti und Tortenkunst
Zunächst mal möchte ich euch Mitteilen, dass ich das erste Mal in meinem Leben alleine eine aufwendige Torte gebacken habe. Sogar selbst zusammengestellt. Diese war für den 18. Geburtstag einer Freundin.


Sie liebt Star Wars und Prinzessin Leia. Ja, das ist Prinzessin Leia, für alle die, die es nicht erkennen können. Nebenbei...ich habe drei Tage daran gesessen und alleine 4 Stunden für die Deko gebraucht. Das Gesicht war dann mehr so ein 2 minuten ding, weil ich keine Zeit mehr hatte....


Und nun zu etwas anderem. Wir müssen in der Schule ja so Facharbeiten schreiben und nser Thema ist Graffiti. Da ich mich schon lange dafür interessiere, habe ich das jetzt mal als Anlass genommen meine Zimmerwände als Übungsplatz zu verwenden.
Hier sind meine Graffitiversuche:


Versuch 1 in einen Kalender. Und auch das erste Mal eine Schablone hergestellt.


Versuch 2. Fragt mich nicht warum 1 besser aussieht als 2... Ich weiß es nicht. :D


Und schließlich Versuch 3, den ich heute erst gemacht habe.

Was sagt ihr dazu? Wolltet ihr auch schon mal sprühen? Falls ihr es jemals machen solltet: Zieht euch Handschuhe an und legt den Boden mit irgendwas aus. Geht was daneben: Nagellackentferner ist dein bester Freund.

Liebe Grüße
Lanika

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Donnerstag, 24. August 2017
Dieser Titel ist leer
Manchmal fühle ich mich einsam. Allein. Obwohl ich einige Freunde habe, die ich wirklich gerne habe. Obwohl ich einige Freunde habe, die mich wirklich gerne haben. Trotzdem fühle ich mich allein. Leer. Leer und voll zugleich. Voll mit unausgesprochenen Worten. Voll mit heruntergeschluckten Gefühlen. Voll mit ungelösten Gedanken. Und doch so leer.
Manchmal passieren Kleinigkeiten und ich werde so wütend, dass Wut gar kein Ausdruck mehr ist. Hass. Gegen jeden, gegen mich, gegen alles. Ich will schreien, aber sowas macht man nicht.
Unverstanden.
Das ist das nach dieser unendlichen Wut. Ich fühle mich unverstanden und fühle mich unfähig mich selbst zu erklären. Und dann merke ich so langsam, wie mir es fehlt, dass jemand weiß was ich will, was ich meine, was ich denke, was ich fühle. Dass es mir fehlt, dass man mich nachvollziehen kann.
Dann fühle ich mich allein.
Es gibt nur einen Menschen in meinem Leben, dem ich irgendwann alles sage. Es gibt nur einen Menschen, der versteht was ich sage. Und dieser Mensch ist nicht da.
Aber selbst wenn, gäbe es immer noch Momente in denen ich dieses Gefühlschaos durchlebe und an dessen Ende ich der Einsamkeit gegenüber stehe. Meiner größten Angst.
Es sind solche Dinge. Solche kleinen Dinge, die mir die Füße unter dem Boden wegziehen.
Aber ich bin wohl optimistisch. Es wird noch lange nicht aufgegeben. Aber ich bleibe wohl realistisch. Irgendwann wird alles mal zu viel.

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Reingeknallte Dinge#3
Wie viel Wut muss sich in einem anstauen bis man jemanden umbringt?

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Mittwoch, 9. August 2017
Tag der Qualen
Zunächst mal etwas schönes:


Das ist der Ausblick aus meinem Zimmerfenster von gestern und heute. Ich liebe Sonnenuntergänge. Aber wer tut das nicht... (:

Heute ist der Tag der Qualen gewesen, denn morgen ist der erste Tag in meinem letzten Schuljahr. Und plötzlich bekommt man Panik. Es fallen einem noch tausend Dinge ein, die man hätte machen müssen und man bekommt ein schlechtes Gewissen, weil man all diese Dinge nicht getan hat...Ach und dann bekommt man noch eine Mail vom Mathelehrer, der hofft, dass wir alle (ich zitiere) "traumhaft schöne Ferien" hatten. Nebenbei betont er, dass dies nun unser letztes Schuljahr ist und das auch noch mit DREI Ausrufezeichen. Sollte das eine Drohung sein? Ahja und natürlich haben wir gleich am ersten Tag eine Doppelstunde Mathe. Und ja, unser Mathelehrer zieht das durch! Nichts mit albernem Geplänkel am ersten Tag und erstrecht keine Schonung, denn gleich nächste Woche schreiben wir gleich mal die erste Arbeit. Wenn das mal nicht ein toller Start ins neue Schuljahr ist.

Nebenbei kommen die Zweifel ob ich überhaupt in der Lage bin das alles zu schaffen. Ich habe angst meine Zukunft zu versauen und nichts zu erreichen. Ich habe echt schiss zu versagen und das habe ich sonst nie. Da sich meine unguten Gefühle des Öfteren bewahrheiten habe ich echt Panik. Ich meine, ich habe es noch nicht mal geschafft in sechs Wochen diese blöde Facharbeit zu schreiben.......
Ich hoffe ich kann dann gleich einschlafen sonst wird das morgen noch schlimmer als es eh schon ist.

Liebe Grüße von der überaus verzweifelten und ängstlichen Lanika♥

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Montag, 7. August 2017
Sommer, Sonne, Mückenstiche
Was soll ich sagen, wo soll ich anfangen....
Nachdem ich drei Wochen meiner freien zeit damit verbracht habe auf dem Sofa zu liegen und mir sinnlos eine Serie nach der anderen reinzuziehen, war dann doch mal die Zeit für ein bisschen mehr Spannung in meinem Leben. Ein bisschen...
Zunächst war ich, wie bereits in einem letzteren Beitrag erwähnt, mit einer Freundin auf dem Holi-Festival. Lasst mich das kurz fassen: Wir hatten beide irgendwie nicht mehr die größte Lust dazu, als wir ankamen wurde die Lust noch weniger, denn das ganze Festival war winzig. Pupsig klein. Also sind wir erst durch die Stadt geschlendert und kamen zu dem Entschluss mit unserem Tag doch etwas anderes anzufangen. Wir waren drauf und dran unsere Karten wieder zu verkaufen, aber dann habe ich uns doch noch einen Arschtritt gegeben und wir sind hin. Wurde nach dem ersten Bierchen sogar ganz lustig.


Zwei Tage später sind wir (mein anderer Teil der Familie und ich) mit Vatis neuem alten Wohnmobil in den Spreewald gefahren. Die Fahrt war definitiv das Spannendste an diesem Urlaub. Die Hinfahrt sollte mit dem alten Gefährt ca. 6 stunden dauern. Daraus wurde aber irgendwie das Doppelte. es fing damit an, dass der Auspuff nach drei Stunden plötzlich komische Geräusche von sich gab. An dem scheiß Teil war irgendwas abgebochen und nun klang es als würden wir in einem Traktor sitzen. Wir brauchten also eine Werkstatt und hatten noch eine halbe Stunde diese zu finden. Kurzum: Wir hatten Glück im Unglück, fanden (nach mehrmaligem Verfahren) eine Werkstatt und alles konnte relativ günstig repariert werden. Damit hatten wir schonmal über eine Stunde mehr. Nach diesem Dilemma gab es noch Stau und außerdem haben wir uns noch mehrmals verfahren. Im Endeffekt kamen wir um 3 uhr Nachts dort an, wo wir sein wollten.
Die ersten zwei Tage regnete es, was bedeutete, wir mussten im Wohnmobil vergammeln. Jedoch wurde die Stimmung am zweiten Tag aufgeheitert, da mein Vater bemerkte, dass er all seine Klamotten zu Hause vergessen hatte. Wir fandens lustig. Er nicht.
Am dritten Tag ist die Spühle kaputt gegangen und die Eltern meiner zweiten Mama sind gekommen. Was die hier machen? Nun ja...sie waren überhaupt der Grund, dass wir gekommen sind. Familientreffen. Tausend Leute, die ich nicht kannte und nicht kennenlernen wollte. Wir waren froh als alle wieder weg waren. Hatte ich schon erwähnt, dass wir täglich von Mücken umzingelt waren?
Wir sind dann noch zwei Tage nach Dresden und bei 36 Grad durch die Stadt gelaufen.


Aber jetzt das aller wichtigste:
Vor ein paar Tagen ist ein Wunsch von mir in Erfüllung gegangen. Wir waren auf dem Rummel und immer, wenn ich auf dem Rummel bin, will ich einmal Losen. Warum? Ich wollte schon IMMER einen riesen Teddy!
Dies ist nun in Erfüllung gegangen. Ich hatte 10 Lose, meine zweite Mami zog fünf und ich zog fünf. Und ich hatte einen Zettel mit freier Auswahl. Die ganzen kleinen Kinder haben mich wirklich sehr neidisch angeguckt. Ich hätte am liebsten auf sie gezeigt und gerufen "Ha, ha!". Hab ich aber nicht. Ich bin viel zu glücklich gewesen (bins immer noch) um fies zu sein.


Soo...ich habe wirklich bemüht mich kurz zufassen. Und jetzt muss ich mich wieder an meine Facharbeit setzen. Wäre gut, wenn ich damit in zwei Tagen fertig bin...Nebenbei: ich habe heute erst angefangen.

Wünscht mir Motivation...
Liebe Grüße
Lanika♥

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Freitag, 4. August 2017
"Worte" - Mini PoetrySlam
Wir wählen Worte
So viele Worte,
Doch sie sagen nichts aus.

Da ist ein Schmerz tief in der Brust,
Den man nicht beschreiben kann.
5,3 Millionen Wörter
Und ich kann dir nichts sagen.
Der Mund wie zugeschnürt,
Der Kopf wie leer gefegt.

Deine Augen sind gezeichnet von etwas,
Das du nicht in Worte fassen kannst.
Die fehlenden Sätze.
Die fehlenden Buchstaben,
Sie zerreißen dich von innen.
Sie machen alles nur noch schlimmer.

So hilflos sitzt du da.
Äußerlich eine weiße Wand
Und innen tobt der Sturm.
So hilflos sitze ich da.
Will dir geben, was du brauchst
Und sagen, so viel sagen.

So sitzen wir beide da:
Mit Leere gefüllt, von leere umringt.
Und doch ist da so viel
5,3 Millionen Wörter,
Die man nicht gebrauchen kann.

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Donnerstag, 3. August 2017
Frageworte
Wenn wir uns als Kind wünschen erwachsen zu sein, wollen wir dann als Erwachsener wirklich wieder Kind sein, um uns wiederum zu wünschen erwachsen zu sein?

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Letzte Aktualisierung: 2017.12.17, 09:29
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Dankeschön. Ja,...
Dankeschön. Ja, ich werde es versuchen so viel...
by lanika (2017.10.29, 14:18)

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