Freitag, 29. Mai 2020
Brücken
Bücher verbinden. Das habe ich heute festgestellt.
Sie fügen zwei Teile zusammen, die sich weit voneinander entfernt haben. Lassen zarte Bände entstehen und wenn man es zulässt, verfestigen sie sich zu einer Brücke, von einer Welt in die andere.

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Freitag, 22. Mai 2020
Erkenntnis meines Lebens
Aus dem Topf schmeckts immer besser.

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Freitag, 8. Mai 2020
Das Beste...
Das Beste am Lesen ist wohl das Ende, denn es macht einen zur selben Zeit unglaublich glücklich und unsagbar traurig. Es ist, als würde man sich von Freunden trennen, die man doch gerade erst gewonnen hat. Solche, die man in einer Ferienfreizeit kennenlernt. Mit denen man viele wundervolle Erinnerungen teilt, von denen man am Ende aber immer Abschied nehmen muss... Das eine Auge lachend, das andere weinend.

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Donnerstag, 30. April 2020
Alltag
Ich male wieder viel. Lese wieder viel. Mein Alltag besteht aus fremden Gesichtern, fremden Welten und fremden Sprachen. Alles was mich aus dem Hier und Jetzt entführt. Bloß nicht zu viel nachdenken.
Nicht verzweifeln.
Nicht bezweifeln.
Nicht zweifeln.



Erkenntnis des Tages: Ich bin zerrissen. Will zwei gespaltene Wege gleichzeitig gehen.

Der Weg der Stille. Ruhe. Ungefiltertes Nichts. Kein Geräusch. Keine Stimme. Keine Schritte. Kein fremdes Atmen. Einfach nichts. Nur die Stille und ich. Und das möglichst so lange bis mein gesamter Körper damit ausgefüllt ist, bis auf die letzte Zelle.

Der Weg des Trubels. Gesellschaft. Menschen und Freunde, die mich umringen. Gelächter. Musik. Gemeinsame Stille. Gemeinsames laut sein. Schräge Gesänge. Ausgelassenheit. Leben.

Ist es möglich diese beiden Wege zu vereinen?

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Samstag, 25. April 2020
Ein Prolog
Lieber Kas,
hier der Anfang meines Textes, inspiriert von deiner Corona- Kurzgeschichten Idee. Es wird wohl eine Dystopie. Aber mal sehen. Vielleicht ändert sich das auch noch. (:
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„Wir sind das Volk!“
„Wir sind das Volk!“
„Wir sind das Volk!“

Den Blick wütend auf das Gebäude vor sich gerichtet, den einen Arm in die Luft gestreckt, den anderen schützend um ihre runde Mitte gelegt, immer in dem Wissen, dass ihr Geliebter dicht hinter ihr stand. Um sie herum eine fließende Masse aus rufenden Menschen, unzähligen Schildern und Plakaten, die in die Höhe gehoben wurden. Die Luft um sie herum war wie elektrisch aufgeladen von der Spannung, die sie alle umgab. Niemandem war entgangen, dass die Polizisten um sie herum, sie im Laufe der Demonstration immer weiter eingekesselt haben. Doch das hielt niemanden davon ab zu tun, was getan werden musste: Zu kämpfen!
Sie sah sich flüchtig um. Schaute in die entschlossenen und erzürnten Gesichter. Las die Zeilen, die überall in der Luft hingen

Mein Körper gehört mir!
Überwachungsstaat? Nicht mit uns!
Abstand! Aber nicht von Grundrechten!

und blickte hinter sich, in das Gesicht ihres Verlobten. Einem Impuls folgend nahm sie seine Hand. Er schaute sie an, lächelte. Und dann reckten sie ihre verschlungenen Hände gemeinsam in die Luft. Just in diesem Augenblick begannen die Schreie. Die Masse fing an sie zu zerstreuen. Einige rannten voller Panik davon. Andere stürzten sich in das plötzliche Chaos. Die Polizisten hatten begonnen, die Menschen auseinander zu treiben und zu Boden zu reißen. Einige wurden brutal abgeführt. Überall ertönten wilde Rufe. Viele versuchten denen zu helfen, die festgehalten wurden. Aus der friedlichen Versammlung ist innerhalb von Sekunden eine brutale Szenerie geworden.
Sie spürte, wie sich die Wut einen Weg nach Außen bahnen wollte und ihre Beine sich in Richtung des Tumults bewegten. Da spürte sie eine Hand an der Wange. Sie schaute in das Gesicht ihres Geliebten in dessen Augen der selbe Zorn zu sehen war, wie sie dachte, dass er auch in ihren funkelte. Doch da war auch noch etwas anderes. Etwas, dass sie zurückhielt. Er legte beide Hände auf ihre Körpermitte. Ihr Blick glitt an sich hinunter auf ihren runden Bauch und ihre Schultern sanken herab, im selben Moment, wie sie die Gewissheit packte. Sie hatten keine Wahl. Sie mussten aufgeben. Viel zu kostbar war das Leben, dass sie in sich trug. Sie musste ein anderes Mal weiterkämpfen. Doch ein Teil von ihr wusste, dass sie keine weitere Gelegenheit mehr haben würde, für ihre Freiheit zu kämpfen.

Gemeinsam verließen sie, so schnell wie es möglich war, den weitläufigen Platz. Als sie zurückblickte, sah sie noch, wie ein alter Mann von vier Polizisten zu Boden gerissen und seine Frau von einem weiten am Kopf gepackt und weggebracht wurde. Ihr Herz wurde schwer, Verzweiflung machte sich in ihr breit, nur um im nächsten Moment von einem dumpfen Gefühl abgelöst zu werden. Eine innere Stimme sagte ihr, dass dies einer ihrer letzten Tage in absoluter Freiheit war, denn sie trug schon Bald nicht mehr nur die Verantwortung für sich allein.

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Angst essen Freiheit auf
Folgend ein Video der momentanen Situation in Berlin. Ein Gruselszenario. Menschen die ohne triftigen Grund auf miese Art und Weise abgeführt werden, von Menschen, die uns eigentlich beschützen sollten. Von Menschen, die eigentlich auf unserer Seite stehen sollten. Unsere Grundrechte werden massiv missachtet und umgangen. Wir werden an der Nase herumgeführt und lassen es mit uns machen. Allein der Fakt, dass 56% unserer Bevölkerung einer Überwachungs-App (natürlich aaalles anonym) zustimmen würden, lässt mich doch sehr an den Menschen zweifeln. Was hier gerade passiert, läuft definitiv in eine sehr, sehr falsche Richtung. BITTE, schaut euch das Video an! Informiert euch auch über Nachrichten aus Fernsehen und Radio hinaus!! Ich persönlich möchte meine Freiheit behalten. Und ich hoffe, ihr auch. Mag sein, dass das Video anhand von Schnitt und Musik nicht ganz Objektiv ist. Dass es schon eine vorgefertigte Meinung impliziert. Aber trotz alle dem, wird meiner Meinung nach eine Grenze überschritten.

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Mittwoch, 22. April 2020
Kopf((los)e)
Ein wattiges Wölkchen, ein närrischer Nebel, ein lausiges Lüftchen, ein triefender Tümpel, ein nahendes Nichts, eine matte Mine, ein abgeschlagener Anblick, eine verstrickte Verwirrung, ein kofnuses Kabelgewirr, ein bedecktes Becken, ein zugezogenes Zimmer, ein dämmriges Dickicht,ein planloses Pallawatsch, ein funzeliges Fenster, eine quaddelige Quelle, ein getrübtes Gewässer, eine schmummrige Scheibe, ein hinkender Haushalt, ein chaotischer Crepes, ein endloser Einheitsbrei, ein irres Isolierband, ein jämmerliches Jauchzen, ein ohnmächtiger Obolus, eine reglose Rammelei, ein unüberschaubarer Unrat, ein x-beliebiges Xylit, ein yingendes Yang, ein zertretener Zoccoli.

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Freitag, 10. April 2020
37440 Minuten
Von einer Sekunde auf die Nächste kann sich dein Tag und damit auch deine nächsten Wochen, ja vielleicht sogar dein ganzes Leben ändern.
Gut...ganz so tragisch mag es nicht sein, aber, tja... wäre ich doch mal im Haus geblieben.
Keine Sorge, dies ist kein Bericht über meine Erkrankung an Corina. Die ist mir, meines Erachtens, glücklicherweise erspart geblieben. Und das wird wohl für die nächste Zeit auch so bleiben, denn meinen linken Fuß ziert nun ein weißes Band mit Schleifchen, begleitet von dem lieblichen Duft nach Arnika (es wäre wirklich eine Überlegung wert daraus ein Deo zu machen...).
Jeder Gang ist seit circa 12 Stunden eine Farce. Teilweise auf allen Vieren durch die Wohnung zu krabbeln ist nicht sonderlich erquickend, doch falls dieser Zustand eine Weile anhalten sollte, werde ich wohl bald Arme wie Popeye haben, denn mit denen hieve ich meinen aphroditiösen Körper die Treppen hoch und runter.
Was eigentlich gerade Thema ist?
Nun, so genau weiß ich das auch noch nicht. Aber ganz sicher ist, dass Skateboarden so wie Longboard und überhaupt Boarden nicht zu meinen bisher unentdeckten Talenten gehören. Da stellt sich ja selbst meine vierjährige Schwester besser an.
Tja, mein neues Hobby lief die letzten Tage ganz OK, aber heute hat mich wohl der Übermut gepackt und einmal über die Kante des Boards geschubst. Plötzlich erfüllte ein lautes Knacken meine Ohren und der Boden fing mich auf. Es folgten die Freunde des Übermuts: Schwindel, Tinnitus, Schwärze und Übelkeit. Auch die Ohnmacht ist zwischendurch mal kurz aufgetaucht um "Hallo" zu sagen. Allerdings ist sie nur wenige Sekunden geblieben, denn die Übelkeit wollte sich nicht den Platz streitig machen.
Siehe da, so lag ich auf dem Weg, plötzlich umringt von vier Leuten und versuchte verzweifelt nicht auf die Straße zu kotzen. Tatsächlich ist unsere Nachbarin extra aus dem Haus gekommen um zu helfen, da sie zufällig meinen genialen Stunt mitbekommen hat und sie Erste-Hilfe-Profi ist. Als der erste Schock dann vorbei, mein Gesicht wieder rosig statt käsig war und ich die Schweißperlen von der Stirn gewischt hatte, reckte ich enthusiastisch meinen Daumen in die Luft und rief dem 20 Meter entfernten Nachbarn ein "Alles gut!" zu. Der Arme hatte sich von weitem die Augen aus dem Kopf geglotzt.
Letztendlich begutachtete mein Vater (Mann vom Fach aber leider ohne Röntgengerät) meinen Fuß und jetzt liege ich im Bett und habe entweder einen Bänderriss oder einen angeknacksten Knochen oder beides.
Erstmal abwarten haben sie gesagt. Dass es wirklich weh tut habe ich gesagt. Mal sehen. Nächste Woche hätte ich wieder arbeiten müssen. Das kann ich dann wohl knicken, was nach 26 Tagen zu Hause rumhocken, nicht gerade Begeisterung in mir auslöst. Aber was soll man machen? (Zu Hause bleiben und lachen - haha. Witz lass nach.)

Und was treibt ihr so?

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Samstag, 4. April 2020
Tag für Tag
Hier ist noch mein Text, den ich für einen Schreibwettbewerb geschrieben habe. Da ich nicht in die engere Auswahl kam, veröffentliche ich ihn jetzt hier, denn ich mochte ihn. Das Thema war die Zahl -17.
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Sie steht vor dem Spiegel und schaut in das müde Gesicht, dass sich ihr bietet. Die Haare vom Schlaf ganz durcheinander. Augen und Mund von kleinen Fältchen umspielt. Der Stress der letzten Tage zeichnet sich als tiefe Schatten unter ihren Augen ab. Es ist ihr vierunddreißigster Geburtstag. Seit längerem mal wieder ein Samstag. Doch sie wird nicht feiern. Vielleicht für ein paar Stunden bei ihren Eltern vorbeischauen. Danach ein kurzes Treffen mit ihrer besten Freundin. Mal sehen was der Tag so bringt, der doch auch nicht anders ist als jeder Tag davor oder danach.
Sie schlurft in die Küche. Macht sich einen Kaffee. Seufzend geht sie zur Haustür und nimmt die Zeitung aus dem Briefkasten. Ein paar Briefe sind auch dabei, doch nichts Nennenswertes. So wie immer. Ein Blick aus dem Fenster. Sie beobachtet wie die Menschen draußen auf der Straße vor sich hinleben. Die meisten, wie sie, gefangen in ihrem Alltagstrott. Eine junge Mutter läuft die Straße entlang. Mit der einen Hand den Kinderwagen schiebend. In der anderen Hand das Handy. Der Blick ernst und angespannt.
Das leise Zischen der Kaffeemaschine holt sie aus ihren Gedanken. Mit Kaffee und Zeitung setzt sie sich an den Küchentisch. Überfliegt ein paar Artikel. Ein siebzehn jähriges Mädchen hat einen Preis für besondere Leistungen bekommen. Sie wäre gerne wieder siebzehn. Minus siebzehn Jahre und die Welt ist eine andere. In Erinnerungen schwelgend schlürft sie an ihrem Kaffee. Minus siebzehn Jahre Lebenszeit. So schnell vergangen ohne nennenswerte Ereignisse. Sie wäre gerne wieder siebzehn und unbeschwert. Mit den Gedanken in der Liebe und im Leben. Mit Träumen, die über jedermanns Vorstellung wuchsen. Was ihr siebzehn-jähriges Ich wohl über sie denken würde? Das Telefon klingelt. Ihre Eltern. Ob sie zum Mittag vorbeikommt. Sie bejaht. Ein weiteres Mal seufzend geht sie ins Bad, um sich fertig zu machen. Den Blick in den Spiegel vermeidet sie. Ihre Gedanken sind noch immer in einer anderen Zeit. Mit siebzehn hatte sie viel erlebt. Das Zurückdenken an diese Zeit lässt ein kribbeliges Gefühl in ihr wach werden. Vor ihrem inneren Auge läuft ein kleiner Film der vergangenen Jahre. Routiniert greift sie nach dem Kamm, wäscht sich das Gesicht, putzt sich die Zähne. Beinahe jedes Wochenende war sie unterwegs gewesen. Sogar durch Irland ist sie getrampt. Und jetzt? Vor ihrem Kleiderschrank stehend weiß sie nicht so recht was sie anziehen soll. Nach ein paar Griffen hält sie ein altes T-Shirt in der Hand. Weinrot mit Schnürungen. Die Farbe ist schon etwas ausgeblichen, aber sie zieht es trotzdem an. Sie erinnert sich, dass sie es mit ihrer besten Freundin im Urlaub in Italien gekauft hatte. Ein Freitag der dreizehnte. Es war reduziert gewesen und kostete statt dreißig nur noch dreizehn Euro. Ein leichtes Lächeln umspielt ihre Lippen. Es war eine schöne Zeit. Sie nahm sich vor noch einmal dort hin zu fliegen. Ein wenig motivierter betrachtet sie sich erneut im Spiegel. Ihr Blick bleibt an dem T-Shirt hängen. Es ist über die Jahre ausgeblichen. Es ist irgendwie grau geworden - Italien. Vielleicht konnte sie dies schon bald tun. Sie ist sich sicher, sie muss mal wieder aus ihrem Trott ausbrechen. Und wenn es nur für ein paar Tage wäre. Minus siebzehn Jahre Lebenszeit. Und trotzdem noch viele weitere Jahre, um etwas Nennenswertes zu erreichen. Sie schnappt sich ihre Schlüssel und tritt aus der Haustür. Ein lauwarmer Wind umspielt ihr Gesicht. Mal sehen was der Tag so bringt.

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Montag, 23. März 2020
Geschwafel
Ich frage mich manchmal zu viele Dinge.
Es sind meist Fragen, auf die ich die Antwort wohl nie erfahren werde.
In was für einer Welt leben wir?
Wie viel von dem was passiert ist echt?
Wie viel von dem was passiert wird uns verschwiegen?
Was passiert WIRKLICH auf der Welt?
Wer hat die Fäden in der Hand?
Sind wir alle Marionetten ohne es zu wissen?
Existiert die Welt, wie wir sie erleben überhaupt?
Habe ich vielleicht zu viele SciFi Filme gesehen und Bücher gelesen?
Vielleicht.
Mag sein.
Durchaus möglich.
Aber vielleicht steckt in diesen Filmen und Büchern auch mehr Wahrheit, als wir vermuten.
Warum sollte man sowas öffentlich machen, wenn es uns die Wahrheit zeigt, fragst du dich?
Nun, zum einen sind die offensichtlichen Dinge, meist die, die am besten versteckt sind. Zum anderen assoziiert man mit Filmen und Büchern beinahe immer etwas unreales. Somit wird uns vielleicht die Wahrheit gezeigt, aber niemand glaubt sie.
Ob ich ein Verschwörungstheoretiker bin?
Keine Ahnung. Kann sein. Vielleicht.
Aber ganz sicher ist, dass ich mir viele Fragen stelle. Ich mag es, über so etwas nachzudenken, auch wenn es mich oft frustriert die Antwort nicht zu wissen. Aber ich denke mir, wenn ich alle Möglichkeiten in Betracht ziehe, bin ich besser vorbereitet, falls etwas passiert. Was auch immer es sein mag. Wenn denn überhaupt etwas passiert.
Vielleicht sitzen wir irgendwann zu Hause, dürfen nur noch bis zu einer gewissen Uhrzeit nach draußen und erledigen die meisten Aufgaben via Internet. Vielleicht haben wir nie wieder die Chance die Welt zu sehen, weil es niemandem mehr erlaubt ist zu reisen. Vielleicht ist aber auch so schnell wie alles sich geändert hat, auch alles wieder beim Alten.
Vielleicht sind wir bald so durchsichtig wie Glas. Wir sind zumindest auf einem guten Weg dort hin. Und das schlimme ist, dass es die meisten Menschen nicht einmal stört. Weil sie es nicht verstehen oder weil es ihnen egal ist-


Ich habe mir selbst geschworen, keine Idee, keine Information, wie irre sie auch erscheinen mag, außer acht zu lassen. Was auch immer man mir sagt, ich nehme es zur Kenntnis, speichere es ab und versuche es einzuordnen. Ich versuche so viel wie möglich in mich aufzunehmen, denn ob etwas wahr ist oder nicht, kann man nicht wissen. Und nur, weil mir etwas seltsam und makaber erscheint, muss es ja noch lange nicht heißen, dass daran nichts dran ist.

Falls sich jetzt jemand fragt, warum ich gerade jetzt so (w)irres Zeug schreibe-
Wie gesagt, ich stelle mir viele Fragen. Im Moment sind es wieder ein paar mehr geworden, denn schließlich passiert gerade einiges auf der Welt. Es gibt wilde Gerüchte und Theorien. Die einen sagen so, die anderen sagen so. Manchmal muss man einfach alles raus lassen, sonst fängt der Kopf noch an zu qualmen und man weiß nicht mehr wo oben und unten ist.
Außerdem hat George Orwell ganze Bücher geschrieben, hat damit Geld verdient und am Ende sind seine Theorien sogar wahr geworden.
Also, wer weiß...

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Montag, 24. Februar 2020
Alles blöd, aber sonst geht's mir gut
Da war er wieder, der Blick der durch den Raum schweift und an allem hängen bleibt. Nur nicht an mir. Ich habe so die Befürchtung, dass er ahnt, dass ich ein wenig in ihn verknallt bin. Aber eigentlich bin ich mit ihm nicht anders umgesprungen wie mit den anderen. Und selbst wenn, ist das ja wohl noch längst kein Grund jemanden zu ignorieren.

Ich habe überlegt, vielleicht bin ich auch gar nicht wirklich in ihn verknallt sondern nur in das Gefühl verknallt zu sein. Irgendwie ist verknallt ein blödes Wort. Aber verliebt ist schon wieder zu viel des Guten.

Was mache ich mir eigentlich Gedanken darüber. Die Dinge sind wie sie sind. Da ist nichts zu machen. So lange jeder glücklich ist, soll es mir recht sein.
Ich rede mir einfach weiter fleißig ein, dass ich eh nicht beziehungsfähig bin, weil ich erst an mir selbst arbeiten muss.
Das stimmt auch. Zu 10% würde ich sagen. Und wenn ich mal ganz ehrlich zu mir selber bin, dann ist der einzige Grund, warum ich nie in einer Beziehung war, der, dass ich mich auf niemanden einlasse. Irgendwas in mir sträubt sich immer. Allerdings habe ich das WARUM noch nicht herausgefunden. Vielleicht bin ich zu panisch vor Zurückweisungen. Vielleicht. Und eigentlich interessiert es niemanden, was ich hier schreibe. Aber vielleicht hilft es mir zu rekapitulieren. Oder so.
Was auch immer. Alles blöd, aber sonst geht's mir gut.

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Samstag, 22. Februar 2020
Snail Mail
Als meine Schwester und ich vor kurzem zu Besuch bei unserer Oma waren, hatte diese eine Menge Briefe auf dem Tisch liegen.
Sie erzählte und, dass sie zur Zeit ihrer Ausbildung einen Brieffreund gehabt hatte, den sie durch ein Magazin gefunden hat. Er kam glaube ich aus Schweden. Die beiden haben sich Jahre lang geschrieben, sich aber nie persönlich getroffen.
Wir dachten, dass wir ihn vielleicht mit Hilfe der sozialen Medien irgendwo finden konnten, aber leider war dies nicht der Fall.
Ich fand das auch schon immer ziemlich cool und unglaublich romantisch... Wie gern hätte ich auch einen Brieffreund. Am besten außerhalb Deutschlands, sonst fühlt es sich nicht so... spannend an. Aber heutzutage gibt es diese Möglichkeit gar nicht mehr, einfach wahrlos einem Menschen zu schreiben, der lediglich seinen Namen und seine Adresse an ein Magazin geschickt hat.
Ich habe im Internet nach Möglichkeiten gesucht, aber alles fühlte sich irgendwie falsch an. Man weiß von vornherein wie der Andere aussieht, wie alt er ist und was für Hobbies er hat. Das ist ja total öde. Wo bleibt da Platz für Fantasie und diesem kribbeligen Gefühl im Bauch, wenn man eh schon die Hälfte weiß...

Falls ihr eine andere Möglichkeit kennt, gebt mir bescheid... Das wäre echt endcool (keine Ahnung aus welchem Winkel meines Hirns dieses Wort gerade herkommen ist)!

Viele liebe Grüße
Lanika

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Montag, 17. Februar 2020
Love and other disasters
Das letzte Jahr war so anstrenged und kräftezehrend, voller neuer Erfahrungen und Erkenntnisse.
Vorallem habe ich eine Sache gelernt, von der ich dachte, dass sie mir nie passieren wird.
Jemanden zu mögen -mehr als zu mögen - der eine glückliche, schon jahrelang anhaltende Beziehung führt...und sich zu wünschen, dass sie aus irgendeinem Grund schluss machen. Und ich fühle mich nicht mal schlecht bei dem Gedanken. Was wiederum ein schlechtes Gewissen in mir hervorruft, dass jedoch lediglich an meinem Unterbewusstsein kratzt.
Bisher hatte ich in meinem Leben immer das große Glück mich in Menschen zu verlieben, die meine Gefühle nie erwiederten, was zwar jedesmal herzzerreißend war, aber mich nie dazu veranlasste so egoistisch zu sein. Ich konnte von je her stolz darauf sein, jedem seine Liebe zu gönnen. Ja wirklich, ich freute mich immer, wenn die Menschen, die ich liebte, glücklich waren. Auch wenn es nicht mit mir war. Was nicht unbedingt heißt, dass ich nicht traurig war.
Auch jetzt gönne ich es der betroffenen Person. Au tiefstem Herzen! Aber da ist diese innere fiese Stimme, denn diesmal ist es irgendwie anders. Aber vielleicht rede ich mir das auch nur ein.
Ich muss dazu sagen, dass ich nicht verliebt bin...vielleicht ein wenig verknallt. Und ich habe wirklich versucht, dass das nicht passiert. Aber bei diesen wunderschönen braunen Augen und diesem sanften Lächeln, kann man nicht einfach so tun als ob...
Vorallem, wenn man genau spürt, dass da etwas ist.
Kennt ihr das, wenn ihr einen Menschen trefft und diese...Spannung spürt? Dieses unsichtbare Band, das immer dann auftaucht, wenn die Person in unmittelbater Nähe ist? Ist es möglich, dass nur die eine Person das spürt? Oder ist es nur da, wenn es beide spüren? Drücke ich mich verständlich aus? Ich hoffe es.
Da waren so viele kleine Momente. Und ich kann einfach nicht glauben, dass ich sie mir eingebildet habe. Andererseits bin ich eine Frau und die denken bekannter maßen über alles so oft nach, bis sie Dinge sehen, die gar nicht da sind. Oder sie haben irgendwelche Hirngespinste, weil sie sich etwas so sehr wünschen, aber nie gehabt haben. Aber vielleicht bin auch nur ich so. Was bedeutet, dass ich meinen Gefühlen nie richtig trauen kann. Und jemand anderes kann es schlecht einschätzen, da dieser jemand nicht fühlt, was man eben fühlt. Sehr frustrierend. Ich drehe mich im Kreis. Und habe noch immer nicht erzählt, was ich eigentlich erzählen wollte.
Doch ich muss noch einmal zu diesen Momenten zurück kommen. Ich versuche sie aufzuschreiben um sie greifbar zu machen... Momente, in denen ich im Büro saß und er sich plötzlich von hinten über mich beugte um nach etwas zu greifen, was er auch bequemer hätte greifen können. Momente, in denen wir uns gegenüber saßen und er mir so viele Dinge erzählt hat und ich ihm zugehört habe. Und andersherum. Momente, in denen er mich ansah. Mir direkt in die Augen sah. Für meinen Geschmack ein paar Sekunden zu lang. Und dann noch diese eine Sache, die vielleicht auch nicht wirklich eine Sache ist. Aber ich bin Brillenträger und ich finde mich ohne Brille schöner, was mir auch schon des öfteren bestätigt wurde. Deshalb suche ich immer nach irgendeinem Vorwand um sie für einen Moment abzunehmen, wenn ich jemanden attraktiv finde. Und ich habe gelernt, dass man nie alleine mit seinen Gedanken und Handlungen ist. Worauf ich eigentlich hinauswill...Er trägt auch eine Brille. Und er hat genau das gemacht. Vielleicht hat sie ihn auch in diesem Moment gestört. Aber er hat das vorher und in sonst keinem anderen Moment getan. Sondern nur gerade da, als wir uns gegenüber saßen. Vollkommen alleine und uns unterhielten.
Dann die vielen Momente, in denen er mir den Schlüssel aus der Gesäßtasche gezogen und ihn mir später nicht in die Hand gegeben, sondern um den Hals gehangen hat.
All die Neckereien.
Als mein letzter Tag dort war, standen wir am Ende noch gemeinsam draußen und haben uns unterhalten. Ich wollte dann einfach gehen und er schaute mich an und sagte: "Na komm her." Und zog mich in eine Umarmung. "Lass dich hier bloß noch mal blicken", hat er gesagt.
Vielleicht war auch alles nur Spaß.
Vielleicht war alles auch nur in meiner Fantasie.
Aber wenn ich daran zurückdenke, wird mir innerlich ganz warm.

Nun war ich fünf Monate nicht dort. Habe auch nur selten an ihn gedacht.
Durch einige Planänderungen arbeite ich nun wieder dort, aber in einem anderen Team.
Vor einigen Tagen bin ich an die Arbeit gegangen und es war keiner da. Also dachte ich, ich statte meinem alten Team einen kurzen Besuch ab. Ich wollte etwas dort abgeben. Sie hatten gerade eine Konferenz und ich spazierte in den Raum und wurde freudig begrüßt. Und ich habe ihn zunächst nicht wirklich wahrgenommen, doch als ich ihn sah, war dieses Gefühl wieder da. Und ich spürte genau seine Blicke auf mir, als ich in eine herzliche Umarmung meiner alten Chefin gezogen wurde. Doch als ich mich ihm zuwendete um ihm zuzulächeln, völlig ohne Hintergedanken versteht sich, wich er mir jedes mal aus. Es war total komisch und ich verstehe es immer noch nicht. Ich kam mir total bescheuert vor, weil ich jedem im Raum ins Gesicht blicken konnte, nur ihm nicht. Und er mir irgendwie auch nicht. Warum auch immer.
Alles sehr verwirrend. Und wahrscheinlich nur in meinem Kopf existent. Und eigentlich ist ja auch nie irgendwas passiert.
Aber ich musste es trotzdem irgendwie loswerden.

Ach ja... das Beste kommt noch: Seine Freundin ist meine neue Chefin. Und sie ist sehr nett, so wie ich das bisher mitbekommen habe.

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Samstag, 11. Januar 2020
1920 - Und die Welt, mit vielen und doch zu wenigen Worten und einer Überschrift, die nur aus plötzlich gedachten Worten besteht
Ich wünschte, ich wäre zu einer Zeit geboren, in der noch große Dinge vollbracht werden konnten. Eine Zeit, in der man um Gerechtigkeit kämpfte und alles im Umschwung war. Eine Zeit, so gleich und doch so völlig anders als diese in der wir leben.
Sicherlich, wir können wohl froh sein, dass wir im hier und heute sind. In einer Zeit, in der Frauen und Männer (mehr oder weniger) gleichberechtigt sind. In der (nun beinahe) jeder selbst entscheiden kann welcher Weg der Richtige sein mag. In einer Zeit, mit (mehr oder weniger) fortschrittlicher Medizin. Mit (beinahe) fortschrittlichem Denken. Es ist alles so mehr oder weniger. Und alles ist ein Riesen Geheimnis und liegt doch so offen - vor den falschen Menschen. Nun alles ist mehr oder weniger. Ich hätte es lieber ganz.

Wenn ich die entscheiden könnte, wann und wo ich lebe, dann wäre es wohl in den 1920ern, irgendwo auf dem Land. Vieleicht in Kanada. Vieleicht in Frankreich oder Irland. Wie wäre Schottland... Große Dinge waren im Wandel. Eine Zeit, in der es noch längst nicht alles irgendwie gab und in der großes bewirkt werden konnte. Egal wie klein die Taten vielleicht sein mochten.
Ich möchte in einer Zeit leben, in der man noch sehnsüchtig aus dem Fenster gestarrt hat, weil man einen Brief erwartete, da es keine andere Möglichkeit gab zu kommunizieren. Das soll nicht bedeuten, dass ich nicht Dankbar für all die Möglichkeiten bin, dir wir heute habe. Doch ich habe das Gefühl, es ist zu viel. Zu schnell.
Diese ganze Gesellschaft geht immer höher, schneller weiter, bis nichts mehr übrig ist. Bis kein Platz mehr ist für Neues und das ganze Gebilde irgendwann in einem gewaltigen Knall außeinander fällt. Wenn wir glück haben, wird uns irgendetwas bleiben, mit dem wir neu beginnen können. Wenn nicht, dann wird es nichts mehr geben. Das Nichts wird überhand nehmen und wir alle haben dann dafür gesorgt, dass es dazu kommt. Weil uns einfach nichts genug ist. Weil wir unersättlich sind.
Ich würde gerne in einer Zeit leben, in der die Menschen in die Zukunft geblickt haben und sich wünschten, dass alles so bleibt wie es ist und doch froh waren, wenn Veränderungen kamen.
Nicht in dieser, in der in die Zukunft blicken doch nur Unheil verkündet, weil ein Paar Schritte zurück doch viel angebrachter wären.
Wer weiß, vielleicht ist das auch nur eine Tagträumerrei. Ein Hirngespinst.

Ich möchte so gerne etwas in dieser Welt hinterlassen. Etwas gutes. Etwas positives. Etwas bewirkendes. Doch was soll das sein? Es passiert so viel auf dieser Welt und doch passiert nichts. Und bei all dem können wir uns nicht einmal sicher sein, was Realität ist und was nicht. Was die Wahrheit ist und was nicht. Und all dieses Unwissen. Wenn all dies nach außen dringen würde. Keiner wüsste, was dann passiert. Doch ich lebe lieber wissend als unwissend im Ungewissen.

Das alles hier ist wohl ein einziger Brei aus Worten, die irgendwie zusammen gereimt sind um den kläglichen Versuch zu starten meine Gedanken mitzuteilen. Ich weiß nicht einmal ob irgendeiner dieser Sätze Sinn ergibt. Aber ich habe Hoffnung. Hoffnung, dass es irgend jemanden da draußen gibt, der vielleicht versteht.

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Donnerstag, 19. Dezember 2019
Mein Brief an dich
Heute saß ich vor einem Cappuccino, nippte daran und hatte plötzlich Bilder im Kopf.
Bilder von einer Zeit, die so ganz anders war als das Heute.
Bilder voller Sehnsucht, Melancholie und mit einem leichten Lächeln auf den Lippen.
Bilder mit einem leicht bitteren Beigeschmack.

Gestern habe ich seit längerem einen Menschen getroffen, der einmal eine ganze Menge für mich bedeutet hat.
Jemand, mit dem ich lachen und weinen und dem ich alles erzählen konnte.
Irgendwann gab es einen Moment, in dem das alles Stück für Stück weniger wurde, um zum Schluss sehr hässlich auseinander zu gehen.

Heute saß ich vor einem Cappuccino und musste lächeln, denn ich hatte plötzlich Bilder im Kopf.
Und irgendwie packte mich der Gedanke einen Brief zu verfassen.
Woher diese Idee kam, war mir nicht ganz klar, aber ich war mir sicher, dass ich etwas nieder schreiben musste.
Ich musste aufschreiben. Irgendetwas aufschreiben. Was genau das sein sollte, wusste ich auch nicht.

Gestern habe ich seit längerem einen Menschen getroffen, der einmal eine ganze Menge in mir ausgelöst hat.
Jemand, der mich Nächte lang weinen lies, mich wütend und traurig und enttäuscht zu gleich machte.
Denn es gab da diesen Moment, in dem ich nicht mehr wusste, was eigentlich passierte, aber ich wusste, dass er alles zerstört hatte.

Heute saß ich vor einem Cappuccino und musste lächeln, denn gestern habe ich seit längerem jemanden wieder gesehen und ich hatte das Bedürfnis einen Brief zu schreiben….

Hallo du.
Dies ist mein Brief an dich, den du wahrscheinlich nie lesen wirst. Was vielleicht auch ganz gut so ist, weil ich nicht weiß wie du damit umgehen würdest. Und meine Worte in aller Munde zu wissen, das möchte ich nicht.
Ich weiß gar nicht genau, was ich eigentlich schreiben will. Gestern habe ich dich seit längerem wieder getroffen und du hast mich so angesehen. Und ich habe dich so angesehen. Wir haben uns so angesehen. Wissend. Zurückdenkend. Zögernd- Dann haben wir gesprochen. Platonisch. So wie auch die letzten Male. Unwichtige Dinge.
Wir beide wissen schon lange nicht mehr was den anderen von innen bewegt, was ihn von außen beeinflusst und was das Leben gerade so zu bieten hat.
Ich habe heute in meinen Cappuccino geschaut, habe davon getrunken und musste lächeln. Das muss ich nicht weiter erklären, denn du weißt warum. Das hoffe ich zumindest. Und dann sind Bilder in meinem Kopf gewesen. Von Cappuccinos. Von stillen Abenden. Von Radler und einer Terrasse. Von Tagen mit Musik und Abenden zu zweit und auch zu dritt. Bilder im Bad mit dem Radio voll aufgedreht. Von Abenden auf der Couch mit Sherlock Holmes und Bürste und Föhn in der Hand. Von welligen Haaren, die glatt wurden. Ich sehe Bilder von einem Satz - Man sollte sich nie zu viel Hoffnung machen, aber auch nie die Hoffnung verlieren - der irgendwie von mir zu dir gesprungen ist und den ich heute noch gelegentlich benutze.
Für einen kurzen Moment, da habe ich mich gefragt, ob wir es noch einmal versuchen können. Neustart. Irgendwie.
Für einen kurzen Moment habe ich das alles vermisst.
Ja, für einen kurzen Moment, da habe ich mich gefragt, ob du auch manchmal zurückdenkst, lächelst und es irgendwie vermisst.

Das ist mein Brief an dich, der irgendwie keinen Inhalt und doch so viel zu sagen hat.
Den du wahrscheinlich nie lesen wirst. Was vielleicht gut so ist. Der Cappuccino war es nicht. Er war ok. Aber er war auch ohne Liebe aus einem Automaten gepresst.

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Lebende Buchfigur
Sie war wie aus einem Buch entsprungen. Oder wie eine aus Mamor gehauene Figur, die zum Leben erwacht ist. Sie war klein. Vielleicht sogar ein wenig kleiner als ich und mit meinen 1,60m war auch ich nicht der größte Mensch auf Erden.
Ihr Haar war wohl das, was man als Mondscheinblond definiert und ging etwa bis zur Schulter, was ihr wunderschönes Gesicht noch mehr zur Geltung brachte. Hohe Wangenknochen, volle rosa Lippen und blaue Augen. Sie hatte eine leichte Lücke zwischen ihren oberen Schneidezähnen, was sie nur noch schöner machte. Doch das, was sie so bildschöne machte, war nicht nur ihr Aussehen. Sie hatte eine natürliche Eleganz an sich, wie ich es noch nie bei einem Menschen erlebt habe. Alles an ihr wirkte wie in Liebe gehüllt. In Sanftmütigkeit. Und das kombiniert mit dieser Eleganz ließ sie alle Blicke auf sich ziehen. Selbst das Rauchen sah bei ihr nicht Schäbig aus. Sie war einfach.... Perfekt.

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