Mittwoch, 25. Februar 2026
Warum ist glücklich sein so schwer?
Ich sehe Bilder und höre von alten Bekannten - überall fröhliche Gesichter und ich frage mich
Wieso sind die alle so verdammt glücklich?
Und wieso fällt es mir so schwer?

Mir wird immer mehr bewusst, da ist so viel in mir kaputt, dass ich es gar nicht zusammenfassen kann.
Es passt nicht alles in mein Sichtfeld.
Ich versuche mehr mich zu sehen. Die Welt mehr um mich zu drehen, weil sie es viel zu lange nicht getan hat. Das fühlt sich so lange gut an, bis es das nicht mehr tut. Und ich mich frage, ob da jetzt zu viel Raum für mich ist und zu wenig für andere.
Verdammte Scheiße, wieso kann ich denn nicht einfach sein?!
Weniger denken, mehr tun. Weniger Zweifel und mehr Schulterzucken
Ich hätte so gerne diese "i dont give a fuck" Einstellung, von der so viele reden. Scheiß doch drauf. Scheiß doch mal drauf, was andere brauchen, denken und fühlen.
Scheiß. Doch. Drauf.
Geht nicht
Geht! nicht!
Es geht einfach nicht.
Meistens ist es mir viel zu sehr bewusst. Was andere brauchen, fühlen und denken
Und wenn es das nicht ist, dann fühl ich mich schlecht
So verdammt schlecht.

Ich gebs zu. Ich wäre gern mal der Mittelpunkt. Hätte gerne einen Raum, in dem sich alles nur um mich dreht. Wie ich mich fühle und warum. Bedürfniserfüllung ohne Rücksicht. Alles nur Ich.
Aber ist schon klar, dass das nicht geht.
Scheiße -
Und das schlimmste ist...die meisten um mich verstehen es nicht. Verstehen nicht was so schwer an alldem ist. Verstehen nicht wie viel Kraft es braucht auch nur zu versuchen auszubrechen.
Und so fühl ich mich zusätzlich zu alldem Chaos auch oft noch ziemlich doll allein.

Kann es nicht einfach mal einfach sein?