Mittwoch, 25. Februar 2026
Warum ist glücklich sein so schwer?
Ich sehe Bilder und höre von alten Bekannten - überall fröhliche Gesichter und ich frage mich
Wieso sind die alle so verdammt glücklich?
Und wieso fällt es mir so schwer?

Mir wird immer mehr bewusst, da ist so viel in mir kaputt, dass ich es gar nicht zusammenfassen kann.
Es passt nicht alles in mein Sichtfeld.
Ich versuche mehr mich zu sehen. Die Welt mehr um mich zu drehen, weil sie es viel zu lange nicht getan hat. Das fühlt sich so lange gut an, bis es das nicht mehr tut. Und ich mich frage, ob da jetzt zu viel Raum für mich ist und zu wenig für andere.
Verdammte Scheiße, wieso kann ich denn nicht einfach sein?!
Weniger denken, mehr tun. Weniger Zweifel und mehr Schulterzucken
Ich hätte so gerne diese "i dont give a fuck" Einstellung, von der so viele reden. Scheiß doch drauf. Scheiß doch mal drauf, was andere brauchen, denken und fühlen.
Scheiß. Doch. Drauf.
Geht nicht
Geht! nicht!
Es geht einfach nicht.
Meistens ist es mir viel zu sehr bewusst. Was andere brauchen, fühlen und denken
Und wenn es das nicht ist, dann fühl ich mich schlecht
So verdammt schlecht.

Ich gebs zu. Ich wäre gern mal der Mittelpunkt. Hätte gerne einen Raum, in dem sich alles nur um mich dreht. Wie ich mich fühle und warum. Bedürfniserfüllung ohne Rücksicht. Alles nur Ich.
Aber ist schon klar, dass das nicht geht.
Scheiße -
Und das schlimmste ist...die meisten um mich verstehen es nicht. Verstehen nicht was so schwer an alldem ist. Verstehen nicht wie viel Kraft es braucht auch nur zu versuchen auszubrechen.
Und so fühl ich mich zusätzlich zu alldem Chaos auch oft noch ziemlich doll allein.

Kann es nicht einfach mal einfach sein?



Montag, 12. Januar 2026
Selbstzerstörung / Was ich noch sagen wollte
Ich glaube, dir war nicht ganz klar,
dass mein "Ich mag dich" viel mehr ein "Ich liebe dich" war
Viel mehr noch ein
"Ich liebe dich
und würde mich für dich aufgeben.
Würde all deinem Schmerz in mir aufnehmen
Um dich ein bisschen mehr Lachen zu sehen.
Würde mein ganzes Selbst begraben
Nur um dich bei mir zu haben."



Montag, 5. Januar 2026
(:
Hallo,
Ich bin glücklich!
Auch, wenn ich manchmal traurig bin.



Freitag, 26. Dezember 2025
Playlist zwischen Hoffnung und Melancholie
Künstler:
Savvy

Titel:
Hör dir das an
Halt mich fest
Dionysos
Hab noch nie



Dienstag, 23. Dezember 2025
Ist da jemand?
Ich hoffe, da ist jemand, der dich fragt, wie schlimm es wirklich ist.
Ich hoffe, da ist jemand, der es wagt, all die Dinge auszusprechen, die dich quälen.
Ich hoffe, da ist jemand, der versteht.



Donnerstag, 18. Dezember 2025
2 Wochen Sommer
2 Wochen Sommer
Und ein ganzes Jahr lang Winter
So fühlt es sich an
Und ich wünschte, mein Herz würde sich nicht so nach der Hitze sehnen
Nach dem Blau deiner Augen
Den Sommersprossen auf deiner Haut

Manchmal denkt mein Kopf für eine Weile es ist ok
Auch der Winter ist schön
Doch dann wie aus dem Nichts vermiss ich dich
Oder die Version, die ich aus dir machte
Den Teil deiner Person, den ich kannte
Das bisschen Sommer, das wir hatten

Mir war klar, es würde dauern
Aber ich muss feststellen, dass ich doch nicht so gut einschätzen kann, wie viel Zeit das Herz braucht zu heilen
Und der Kopf um zu vergessen
Und wie schnell es dabei geht,
dass Erinnerungen verblassen



Freitag, 21. November 2025
Ab wann ist es zu viel
Ich frage mich, ob Liebe heutzutage daraus besteht, immer in der Angst zu leben mehr zu wollen.



Dienstag, 21. Oktober 2025
Buchempfehlung
Ich glaube, du liest das nicht mehr.
Aber ich hoffe, es geht dir gut.
Ich hoffe, du hast all deine schlechten Gedanken über dich im Griff und nicht andersherum. Nicht sie dich.
Ich lese gerade ein Buch.
Ich glaube, du würdest es mögen.
"It might never happen" von Emily Slapper
Schon die ersten Seiten haben mich zum weinen gebracht.
Es ist viel zu echt und ehrlich und wahr.
Aber das habe ich mir schon gedacht. Deshalb habe ich es gekauft. Ich finde mich viel zu sehr selbst darin wieder. Tut ein bisschen weh. Ein bisschen sehr eigentlich.
Und gleichzeitig glaube ich, dass sich darin so unglaublich viele Menschen wiedererkennen würden, dass es schon wieder erleichternd ist.



Sonntag, 5. Oktober 2025
Es ist so unfähr
Warum müssen manche Menschen so viel mehr Leid ertragen als andere?
Wie können Menschen sich gegenseitig so viel Schmerz zufügen?
Warum ist da so viel Unverständnis füreinander?
Und warum muss alles immer so kompliziert sein?



Samstag, 4. Oktober 2025
Feuerwerke und wie es ist zu viel zu fühlen
Dieses Bewusstsein zu Leben...so extrem wahrzunehmen, dass man existiert... Ich hasse es so sehr.
Sehne mich nach Stumpfsinn. Nach in Watte gepackte Gedanken und Gefühle. Will nicht alles so unglaublich intensiv erleben.
Natürlich gibt es Tage, an denen es schön ist, dass da so viel ist. Wenn der Himmel blau strahlt, die Sonne mein Gesicht wärmt und ich mir deutlich vor Augen führe, wie schön es ist zu leben.
Doch die meiste Zeit ist es so unfassbar anstrengend. Alles ist zu viel. Als hätte jemand die Details zu sehr hochgedreht und die Schärfe auf höchste Stufe gestellt, so dass man gar nicht mehr weiß, wo man zu erst hingucken soll, was man zu erst erfassen und fühlen, welchen Gedanken man als erstes verfolgen soll.
Das Bewusstsein zu Leben ist automatisch mit dem Bewusstsein zu Sterben verknüpft. Und so ist jeder Tag, als würde jemand neben mir herlaufen und mir das Ticken seiner Uhr ans Ohr halten.
Und irgendwo dazwischen, versuche ich mich aufs wesentliche zu konzentrieren. Abzuschalten ohne wegzuschalten. Was meistens dazu führt, dass ich vor ein Brett renne, wenn ich wieder auftauche, aus der Ruhe. Als würde man aus einem schallisolierten Raum in eine riesige Menschenmenge auf einem Rummel, mit Feuerwerk treten.



Donnerstag, 25. September 2025
Fantasie
Ist ja eigentlich schon lächerlich
Wie sehr ich was vermisse,
was gar nicht wirklich echt war



Dienstag, 23. September 2025
Mensch sein
Manchmal, wenn ich die Welt um mich herum beobachte, kommt mir alles so unglaublich sinnlos vor
Aber dann sehe ich, wie sich zwei Menschen freudestrahlend umarmen
Wie ein Papa seinem Sohn über die Wange streichelt
Wie ein junger Mann lächelnd durch die Straßen läuft

Menschen sind schon komisch
Wir streiten miteinander, sind neidisch aufeinander und haben Angst voreinander
Dabei könnten wir diese Welt so viel schöner machen, würden wir uns ein bisschen mehr Liebe schenken.



Montag, 22. September 2025
Vielleicht
Ich glaub, du warst mein bitterstes Vielleicht
In sehr kurzer Zeit, hast du dich in meinem Herzen eingenistet. In meinen Gedanken viel zu viel Raum eingenommen.
Warst der erste, bei dem sich meine Seele wirklich angekommen fühlte
Bei dir hab ich mich leicht gefühlt auch wenn in uns so viel schwer war.
Doch die Leichtigkeit verblasste so schnell wie sie gekommen war mit dem Tag an dem deine Lippen das erste Mal meine berührten und meiner Frage nach Mehr. Auf die immer nur ein Vielleicht kam.
Ich glaub, du hast es erst versucht. Dieses Mehr.
Ich glaube, aus uns hätte was schönes werden können. Aber mein Mehr war nicht dein Mehr.
Und so warst du nur Teil all meiner Vielleichts. Und das bitterste dazu.



Dienstag, 16. September 2025
Heute, heute! Nur nicht morgen.
So viele Menschen fangen erst ab einem gewissen Alter an die Dinge zu tun, die sie schon immer tun wollten
Ich möchte aber nicht erst mit 40, 50 oder 60 anfangen mein Leben zu leben
Warum meine Zeit verschwenden?

Ich weiß, hinter so vielen "Später", "Irgendwann" und "Morgen" steckt eigentlich nur Angst.
Die Sorge zu verlieren.
Das Gehirn gibt nicht gerne Dinge auf, die es kennt und die Sicherheit versprechen.
Aber während du in deiner Sicherheit lebst, entgehen dir so viele Dinge:

Dein Traumjob, weil du es nicht gewagt hast den alten aufzugeben, weil du dich nicht getraut hast ein Risiko einzugehen.

Da bleiben all die schönen Orte, Erinnerungen und Momente in weiter Ferne, weil es immer "da will ich mal hin" und nicht "ich habe Flüge gebucht" ist.

Da verlierst du einen Menschen, bei dem du dich seit Wochen demnächst melden wolltest.

Da geht die Liebe deines Lebens an dir vorbei, weil es so oft heißt "ich bin noch nicht bereit"

Bereit wofür?
Wann ist dieses "mal"?
Und was kann schon passieren?

Die Wahrheit ist doch, es gibt nie "den richtigen Moment". Es gibt immer nur jetzt, denn "morgen" existiert noch gar nicht.
Und jedes "demnächst" und "irgendwann" ist nur der klägliche Versuch sich bereit für etwas zu fühlen, für dass du dich nie bereit fühlen wirst.
Und während du wartest, auf etwas das so nicht kommen wird, verschlingt dich die Zeit und noch bevor du es richtig realisieren kannst, sind Millionen Momente an dir vorbei gerauscht, ohne dass du sie mitbekommen hast.
Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen all die angst-geplagten Leute.
Vielleicht gibt es aber gar kein morgen.